Hinsichtlich der Formstärke der Meininger Lok Elf und dem zweiten Tabellenplatz, müsste der FSV Silvester schon einen Galatag erwischen um nicht nur der Herausforderer zu sein. Trotz des 6:2 Erfolges am vergangenen Wochenende gegen den VfB Oberweimar, sollte das nicht über die in der ganzen Saison durchgehend bestehenden Probleme in Bezug auf Verletzung, Besetzung und der daraus resultierende mehr als nicht befriedigende Tabellenplatz hinwegtäuschen. Zum ersten mal nach sechs Spielen konnte Coach Jens Voigt eine vollzählige Elf auflaufen lassen, die aber an diesem offiziellen letzten Spieltag der Hinrunde mit 1:7 arg unter die Räder kam. Alina Seifert eröffnete in der 5.Minute den Torreigen der Gäste und bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Michael Jendrusiak hatte Silvester auf den Gästesturm keinerlei Zugriff, der durch Anabell Schidt (18.), Julia Döller (28.), Luisa Müller (36.) und Lotta Parthum (42.) den 0:5 Halbzeitstand heraus schoss. Seifert erhöhte in der 60. auf 0:6 und in der gleichen Minute gelang Lea Hartwich für Silvester wenigstens der 1:6 Ehrentreffer. Hedda Albrecht traf in der 72 Spielminute zum 1:7 Endstand. Nun muss in der Abstiegsrunde noch einmal alles mobilisiert werden, um am Ende der Saison wenigstens noch einen Platz im Mittelfeld zu erringen. Am 19.04.26 steht noch ein Nachholspiel gegen den FC Carl Zeiß Jena III an, mit der Option auf einen Punktgewinn. In der Futsal Liga steht am morgigen Montag in Erfurt das Final Four an und hier möchte der FSV Silvester den Landesmeister Titel mit nach Hause nehmen.
Silvester:
Heiß, Wirsing, Storch, Gaßmann, Rudolph, Hartwich, Schünecke, Holleck, Bock, Mühlenbeck, Schiefner ( Bevz 71.)
Meiningen:
Wilhelm, Müller, A.Schmidt (Albrecht 46.), B.Schmidt (Rose 71.), Groß, Völler, Döller, Göhring, Seifert, Parthum (Dömming 46.), Anastasia Schmidt (D.Schmidt 77.)
Schiedsrichter: Michael Jendrusiak
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